natur
Beobachten

Tipps

Monografie 2008 "Die Schlehe"

Die Schlehe - für jeden was dabei!
Wer aller Nutzen aus der Schlehe zieht, warum auch in unseren Zwetschken ein bisschen Schlehe steckt, was die Schlehe mit Cola gemeinsam hat, das und vieles mehr erfahren sie in unserer Schlehen Monographie

Inhalt:
Für Jedermann gut lesbare, bisher nicht veröffentlichte Fakten und neueste Rechercheergebnisse, interessante Details und praktische Tipps zu einer der faszinierensten Gehölzarten Ostösterreichs.

Weitere Infos auf der RGV-Seite




Bestellen können Sie die Monografie unter der E-mail Adresse office@heckentag.at
Preis: Schutzgebühr € 4,00 zzgl. Portokosten



Monografie "Die Steinweichsel"

Die Steinweichsel hat es in sich!
Warum man sie als das Parfümierholz schlechthin schätzt, was es mit der Pfeifenrohrproduktion auf sich hat und wo man das Gehölz in unseren und anderen Breiten finden kann, erfahren Sie unter vielem anderem auf diesen Seiten.

Inhalt:
Für Jedermann gut lesbare, bisher nicht veröffentlichte Fakten und neueste Rechercheergebnisse, interessante Details und praktische Tipps zu einer der faszinierensten Gehölzarten Ostösterreichs.

Leseproben und weitere interessante Beiträge




Bestellen können Sie die Monografie unter der E-mail Adresse office@heckentag.at
Preis: Schutzgebühr € 4,00 zzgl. Portokosten



Das ultimative Schreibwerkzeug für "Gelände-Menschen"

An „Gelände-Menschen“, Kartierern und Naturbeobachtern mit Hang zum Aufschreiben ist die Industrie offensichtlich wenig interessiert. Anders wäre es nicht zu verstehen, dass zwar für ausgeflippte Sportarten Hilfsmittel und kurzlebige Utensilien produziert werden, nicht aber für notorische Freiluft-Notizbuchschreiber.

Die Firma Faber Castell ist da eine rühmliche Ausnahme. Sie beschenkt uns mit einem Produkt, dass sie in der Bescheidenheit eines Marktleaders den“ "perfekten Bleistift CASTELL" nennt. Ein simpler Bleistift mit Kugelschreiber-Clip, Bleistiftverlängerung, Radiergummi und eingebautem Spitzer! Diese genial-einfache Kombination hätte schon vor 100 Jahren erfunden werden können, denn technologisch ist alles damals schon dagewesen. Die Standardausführung ist in der dunkelgrünen Hausfarbe von Faber Castell zu haben, für Design-Fetischisten gibt es auch eine Ufo-Ausführung.

Im spezialisierten Fachhandel wird dieses äußerst praktische Utensil unter dem Begriff „Bleistift-Verlängerung“ versteckt. Man zahlt dort zwischen 5 und 6 Euro, wert ist das Teil aber wesentlich mehr! Näher Infos dazu unter http://www.faber-castell.de/docs/index-news.asp?id=13038&sp=D&m1=10328&m2=10332&m3=13122&m4=13038&m5=&domid=1010




Pflanzenbestimmen professionell

Wenn man Literatur zum Pflanzenbestimmen sucht, sieht man sich einer Fülle an Angeboten gegenüber. Bunt, bebildert, seriös und leider oft auch mit zweifelhaftem Inhalt. Die meist aus Deutschland stammende Literatur hat für den österreichischen Raum das Manko der Unvollständigkeit. Wichtige biogeografische Räume sind nicht behandelt und es fehlen daher Pflanzenarten, oder es sind atlantisch verbreitete Arten mitbehandelt, die es in Österreich gar nicht gibt. Aus dem Dilemma gibt es nur einen Ausweg! Es ist die Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol, von Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler und Karl Oswald.

Nach nunmehr elf Jahren am Markt ist dieses Standardwerk in einer zweiten, stark überarbeiteten Auflage erschienen. Der geografische Geltungsbereich wurde um Südtirol und Liechtenstein erweitert, die Taxonomie auf den Stand der Technik gebracht und viele Klein- und Zwischenarten dazugefügt. Freunde der botanischen Volksnamen werden sich über die hinzugefügten Regionalbezeichnungen freuen.

Den Autoren ist es gelungen, auf 1374 Textseiten die Schere zwischen Vollständigkeit und knappem Text zu bewältigen. Ohne unnötigem Ballast kommt man rasch zur gesuchten Pflanzenart. Wer die erste Auflage schon im Regal stehen hat, sollte trotzdem das Update vornehmen. Es zahlt sich aus!

Das Werk wird vom Land Oberösterreich, OÖ Landesmuseen, Museumsstraße 14, A-4040 Linz herausgegeben (ISBN 3-85474-140-5).
http://www.biologiezentrum.at




Strahlung, Weinbau und Phänologie im Dreierpack

Für alle Naturbeobachter, Phänologen und Weinliebhaber mit Hang zu fachlicher Vertiefung sei das Klimahandbuch der Österreichischen Bodenschätzung, Klimatographie Teil 2, von Othmar Harflinger unter Mitarbeit von Elisabeth Koch und Helfried Scheifinger wärmstens empfohlen.

Einleitend wird ein Einblick in die Grundlagen der für die Ökologie wichtigsten Strahlungsflüsse vermittelt. Der Schwerpunkt des Buches befasst sich mit dem österreichischen Weinbau, im speziellen mit dem Weinbauklima. Neben einer Zusammenfassung der Geschichte des Weinbaues erwarten den Leser eingehende Ausführungen zu den klimatischen Bedingungen für den Weinbau, die Weinbauklimagebiete, sowie Bewertungsverfahren.

E. Koch und H. Scheifinger (ZAMG Wien) geben einen umfassenden Überblick über Geschichte und Bedeutung der Phänologie mit Schwerpunkt Österreich, sowie über phänologische Beobachtungen, Zusammenhänge und Trends in Österreich zwischen 1951 und 1999. Neben aufbereiteten phänologischen Beobachtungsdaten anhand von Tabellen zu zahlreichen Stationen werden dem Leser beispielsweise wichtige Zusammenhänge zwischen phänologischen Phasen und der Wanderungsgeschwindigkeit mit der Höhe, sowie die flächenhafte Verteilung in Österreich mittels ausgewählter Karten nähergebracht. Anhand von Zeitreihen werden die Veränderungen der Phasen in Bezug zum Temperaturanstieg dargestellt und diskutiert.

Das Werk ist im Universitätsverlag Wagner, Innsbruck erschienen (ISBN 3-7030-0376-6).
http://www.uvw.at/artikel/detail.php?id=14&gruppenid=27




noche wassern - das Herbstfest im Melktal am 25. September

Das Naturevent am Dorfplatz von Zelking, aber auch an und auf der Melk! Mit viel Programm für die ganze Familie.

Am 25. September 2005 findet eines der klassischen Naturevents des Vereines "Regionale Gehölzvermehrung - RGV" im Niederösterreichischen Melktal in der Gemeinde Zelking statt. Diesmal sitzt die RGV im wahrsten Sinn des Wortes mit dem Naturschutz und dem Wasserbau im Boot! Schauen Sie einfach vorbei, es zahlt sich bestimmt aus.

Mehr zur Veranstaltung erfahren Sie aus dem herunterladbaren Artikel sowie aus der Programmkarte: Artikel (pdf-File, 740 kB), Programmkarte (pdf-File, 252 kB)




Leben mit der phänologischen Eigenart

Der Rhythmus, den die Natur vorgibt, ist für die Landwirtschaft schon immer ein wichtiges Ertragskriterium gewesen und oft auch das Limit für eine bestimmte Kulturart. Wie man im alpinen Raum mit dieser Begrenzung in früheren Zeiten umging, schildert Frau Dr. Erika HUBATSCHEK in ihrem 1990 erschienenen und überaus lesenswerten Buch "Bauernwerk in den Bergen":

Die Botaniker sagen, dass der Frühling auf seiner Wanderung bergwärts zweitausendmal langsamer vorwärts kommt, als polwärts, so dass er zum Beispiel von Innsbruck hinauf zu den höchsten grasigen Flecken der Nordkette ungefähr gleichlang braucht, wie von Innsbruck bis zum Nordkap! So dauert's auch entsprechend lang, bis er überall in die Seitentäler und hinauf bis zu den höchsten Bergbauernhöfen vordringt. In vielen Gegenden - zum Beispiel im Ötz- und Stubaital wie im Brennergebiet, im Pustertal, Möll-, Lieser- und Gailtal - hilft man ihm ein wenig nach: Die Bauern streuen auf ihr Ackerland Erde, Asche oder Ruß weil dann die Sonne den Schnee schneller wegschmilzt un der Boden früher aper wird. Diese auf uralter Überlieferung beruhende Verlängerung der Wachstumszeit kann in manchen Jahren darüber entscheiden, ob das Getreide bei diesen Bergbauernhöfen ausreift oder nicht"

Das Werk ist in Innsbruck im Eigenverlag erschienen (ISBN 3-900899-01-0)


Vegetationsverlauf nahe der Grenze

Naturbeobachter, die ihr Herz an die Vielfalt der Wiesengesellschaften verloren haben, gleichzeitig auch phänologisch interessiert sind, finden in der 2003 erschienenen Arbeit von O. STÖHR, Vegetationskundliche Untersuchungen an Streuwiesen im Vorfeld des Untersbergs bei Großgmain (Salzburg, Österreich) und Marzoll (Bayren, BRD) eine empfehlenswerte Lektüre.

Interessant ist, mit welchen Pflanzenarten der Vegetationsverlauf charakterisiert wird. Der Autor nennt den Beginn des Erstfrühlings Carex davalliana-Phase, der die Carex panicea-Phase folgt (Ende des Erstfrühlings). Der Beginn des Vollfrühlings äußert sich in den untersuchten Streuwiesen durch die Dactylorhiza majalis-Phase. Auf sie folgen Ranunculus nemorosis-Phase (Ende Vollfrühling), Trifolium pratense-Phase (Beginn Frühsommer), Molinia coerulea-Phase (Ende Frühsommer) und die Selinum carvifolia-Phase (Hochsommer). Mit der Succisa pratensis-Phase endet die phänologisch darstellbare Vegetationsperiode. Zu den einzelnen Phänophasen liegen auch Ansprachen des Witterungsverlaufes während der zweijährigen Untersuchungszeit vor.

Das Werk ist in der Publikationsreihe STAPFIA des Biologiezentrums des Oberösterreichischen Landesmuseums erschienen (ISSN: 0252-192X) und auch dort zu beziehen: http://www.biologiezentrum.at/biowww/de/biblio/index.html


Sich und andere schlau machen

Wikipedia ist , nach der Selbstdefinition der Wikimedia Foundation, eine Enzyklopedie mit gemeinsam erarbeiteten und frei nutzbaren Beiträgen, die sich ständig von jedem verändern lassen. Wikipedia ist eine Wortzusammensetzung aus Wiki und Enzyklopädie. Wikis sind Websites, die jeder praktisch und leicht direkt im Browser ändern kann.

Eine deutschsprachige Wikipedia gibt es seit Mai 2001 Es sind weit über 321.000 Artikel erstellt und manche vielfach adaptiert verbessert und ergänzt worden. Das Internationale Projekt hat längst die Millionengrenze übersprungen. Es ist ein offenes Gemeinschaftsprojekt. Jeder kann hier mitarbeiten!

Die Wikipedia ist aber nicht nur für schreibgewandte Autoren und Coautoren ein interessanter Treffpunkt, sondern für Jeden, der an irgendetwas Interesse hat. Also für wirklich Jede und Jeden! Sie sind einer der bei uns vielzitierten Natur-Enthusiasten und wollen den ursprünglichen Wortsinn erfahren? Wikipedia sagt zu Enthusiasmus unter anderem:

Der Ausdruck Enthusiasmus (von griech.: enthousiasmos = von Gott besessen) bezeichnet ursprünglich die Inspiration durch eine göttliche Eingebung oder durch den Einfluss oder die Gegenwart eines Gottes Heute bezeichnet der Begriff allgemein eine Begeisterung oder Schwärmerei für etwas, eine gesteigerte Freude an bestimmten Themen oder Handlungen, ein extremes Engagement für eine Sache oder ein mehr als durchschnittliches, intensives Interesse auf einem speziellen Gebiet.

Oder sie haben von einer eine Pflanzen- oder Tierart gehört und wollen mehr darüber wissen. Wikipedia ist eine Lösung. Das faszinierende an diesem Projekt ist, dass durch die rege Teilnahme so unterschiedlich talentierter Menschen nicht ein völlig chaotisches Produkt entsteht, sondern eine seriöse Wissenssammlung. Und das ganz ohne kommerzielle Absicht! Die Inhalte der Wikipedia unterliegen nämlich der GNU Lizenz für freie Software. Das bedeutet, jeder darf sie mit Angabe der Quelle und der Autoren frei kopieren und verwenden.

Unser Tipp: setzen sie auf diese Seite eine Lesezeichen: http://de.wikipedia.org/

Zum Seitenbeginn